27.02.2025

Ornika35

Neue Ornithologische Sammelberichte

Kürzlich erschienen folgende vogelkundliche Sammelberichte:

Ulmer Raum: Jahresrückblick 2024: .

Kreis Ravensburg: Berichte 33-35 (Jg. 2020-2022): .

Bodensee: Rundbrief 245-250 (Frühj. 2022 bis Sommer 2023): .

Viel Spaß beim Schmökern!

 

18.02.2025

Science Pub: Gänse in der Stadt – Neues aus der Forschung mit Dr. Friederike Woog

Nilgänse, Foto: Naturkundemuseum Stuttgart

© Naturkundemuseum Stuttgart

Wissenschaft trifft Kneipe: Süffig servierte aktuelle Forschung auf der Bühne, ein kühles Bier auf dem Tisch. Das geht nur im Stuttgarter Science Pub in der Kulturkneipe "Rosenau" im Stuttgarter Westen!

Dr. Friederike Woog untersucht als Ornithologin am Naturkundemuseum Stuttgart seit 2002 die Graugänse in Stuttgart. Ab 2010 kamen Nilgänse hinzu. Für die Forscherin stellt das ohne ihr Zutun ein "natürliches Experiment" dar, was zu einem interessanten Spannungsfeld zwischen den zwei Gänsearten führte, aber auch zu Konflikten zwischen Menschen und Gänsen. Neben den Zahlen zur Bestandsentwicklung (wird es immer mehr Gänse geben?) steht das Verhalten der Gänse im Fokus – wie schaffen sie es, in der Stadt zu überleben? Hier ist es so viel stressiger als auf dem Land, könnte man meinen. Und warum gibt es mittlerweile mehr Nilgänse in Stuttgart als Graugänse? Muss uns das beunruhigen?

Ort: Rosenau – Lokalität & Bühne

Zeit: Mi 26.02., 19 Uhr

Eintritt: € 9.- / erm. € 5.-

Tickets gibt es hier .

 

18.02.2025

Vortrag: Das Liebesleben der Vögel

Höckerschäne, Foto: Naturkundemuseum Stuttgart© Naturkundemuseum Stuttgart

Der Euronatur-Preisträger, Vogelexperte, Bestsellerautor und Naturwissenschaftler Ernst Paul Dörfler eröffnet die Beziehungswelt von über fünfzig heimischen Vogelarten und gibt Einblicke, die man sonst nirgends findet.

Vögel leben weit weniger monogam, als häufig angenommen, und der Klimawandel verstärkt diese Tendenz sogar noch: Extreme Schlechtwetterlagen beflügeln den Partnerwechsel unter Vögeln. Mit Witz und Leichtigkeit erzählt der Autor von den Bindungsmustern und Fortpflanzungstaktiken unserer gefiederten Nachbarn. Sein Buch "Das Liebesleben der Vögel" verändert den Blick auf das, was in Garten und Busch passiert

Ort: Naturkundemuseum Stuttgart - Museum am Löwentor

Zeit: Mittwoch, 19.2., 18.30 Uhr

 

27.01.2025

OJh40

Band 40 der Jahreshefte erschienen

Der Jahrgang 2024 (Band 40) der Ornithologischen Jahreshefte für Baden-Württemberg ist erschienen. Die Zeitschrift enthält sechs zum Teil umfangreiche Originalbeiträge, die viele wichtige Befunde aus den ehrenamtlichen Monitoringprogrammen darstellen. Behandelt werden dabei die Ergebnisse aus der landesweiten Wasservogelzählung 2020/21, aus 20 Jahren "Monitoring häufiger Brutvogelarten" im Land, sowie zu den Meldungen seltener Vogelarten im Jahr 2022. Weitere Beiträge befassen sich mit Felsbruten der Mehlschwalbe, einer Bestandserfassung der Wasseramsel an der Elz, sowie der Bedeutung künstlicher Wasserstellen für Vögel im Nordschwarzwald.

Die Zusammenfassungen aller Beiträge stehen auf der OGBW-Website frei zur Verfügung, vom Jahresbericht der AKBW auch der Volltext   .

 

15.01.2025

OGBW-Mitgliederversammlung 2025 – Save the date

2023 MV Harms© Oliver Harms

Die Mitgliederversammlung der OGBW mit anschließendem Avifaunistentreffen findet statt am

Samstag, 22. Februar 2025, ab 10.00 Uhr
Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart
, Museum am Löwentor (Vortragssaal). 

 

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung stehen Neuwahlen des Vorstands, des Beirates und der Kassenprüfer. Beim Avifaunistentreffen werden wir ausführlich über den Start der Kartierungen zum zweiten Deutschen Brutvogelatlas "Adebar 2" informieren und konnten Referenten für viere weitere interessante Vorträge gewinnen. Details können Sie der Einladung inkl. Programm entnehmen.

12.01.2025

Trauer um Ulrich Mahler, einem bedeutenden Avifaunisten und Naturschützer

UlrichMahler
© Lutz Lücker

Die OGBW trauert um einen bedeutenden Avifaunisten und Naturschützer unseres Landes. Für uns viel zu früh hat uns Ulrich Mahler am 27.12.2024 im Alter von 76 Jahren nach längerer Krankheit für immer verlassen. Seine langjährige Tätigkeit als Mitautor mehrerer Bände der Grundlagenwerke „Die Vögel Baden-Württembergs“, der Erstellung landesweiter Roter Listen der Brutvogelarten und vor allem seine über fast fünf Jahrzehnte währende Beobachter- und Naturschutztätigkeit in seinem so sehr geliebten NSG Wagbachniederung werden für immer mit seinem Namen verbunden bleiben. Wir verlieren aber auch einen engagierten Menschen und Freund, der nicht nur im Rahmen seiner OGBW-Vorstandstätigkeit, sondern zuverlässig und ohne viele Worte darüber zu verlieren auch hinter den Kulissen viel für unsere ornithologische Fachgesellschaft geleistet hat. Wir verdanken ihm viel und werden sein Andenken bewahren.

Klaus Vowinkel für den Vorstand der OGBW

12.01.2025

JB RT 24

Neue Ornithologische Sammelberichte

Kürzlich erschienen folgende vogelkundliche Sammelberichte:

Rems-Murr-Kreis: Rundbriefe Nr. 175-176 (Okt/Nov 2024): .

Kreis Reutlingen: Jahresbericht 2024: .

Viel Spaß beim Schmökern!

 

3.12.2024

Ausschreibung: Feldornithologie-Kurs 2025

Feldorni Kurs 2025

Auch für das kommende Jahr bietet der Verein ORNI Schule e.V. wieder von Januar bis Juli einen Einführungskurs in die Feldornithologie (mit Einstieg in die Avifaunistik) an. Im Jahr 2024 war die Veranstaltung mit 16 Teilnehmenden ausgebucht.

Ziel des sieben Module umfassenden Kurses ist die Vermittlung grundlegender Kenntnisse zur Vogelwelt, wobei der Schwerpunkt auf den süddeutschen Vogelarten liegt. Die Theorie findet im Schulungszentrum der ORNI Schule in Zaberfeld statt. Die Exkursionen werden in der Regel im Raum Zaberfeld bzw. im Naturpark Stromberg-Heuchelberg durchgeführt. Der Kurs ermöglicht die Vorbereitung zum Artenkenner - Zertifizierungssystem Bronze/Silber.

Für alle Interessierten wird am Freitag, 10. Januar 2025, von 19:00 bis 20:30 Uhr eine unverbindliche Informationsveranstaltung stattfinden. Ein PDF-Flyer mit grundlegenden Infos zu Terminen, Themen, Kosten etc. ist hier abrufbar. Weitere Auskünfte erteilt der Kursleiter Ralf Gramlich auf Anfrage (Tel. 07267/8383, ornischule@web.de).

08.11.2024

Nachweis einer artreinen Buschrohrsänger-Brut

Buschrohrsänger Frank LamprechtBuschrohrsängerpaar | © F. Lamprecht

Vorbehaltlich der Anerkennung durch die DAK wurde in diesem Jahr die nach aktuellem Kenntnisstand erste Brut eines Buschrohrsängerpaares (Acrocephalus dumetorum) in Deutschland festgestellt und dokumentiert.

Im Oberen Neckartal im Landkreis Rottweil gelang es einer Gruppe von Ornithologen, ein Buschrohrsängerpaar während der Brutperiode zu beobachten, den Neststandort ausfindig zu machen und die Aufzucht der Jungen zu verfolgen.

Ein Großteil des europäischen Brutbestands des Buschrohrsängers liegt in Russland. Im Zuge der Westausbreitung wurden in den letzten 20 Jahren Erstbruten der Art in Polen, Norwegen, Dänemark und den Niederlanden nachgewiesen. 2024 nun auch in Großbritannien und Deutschland. Die Überwinterungsgebiete des Buschrohrsängers liegen in Indien und Sri Lanka.

 

26.10.2024

Nordbaden 97

Neue Ornithologische Sammelberichte

Kürzlich erschienen folgende vogelkundliche Sammelberichte:

Rems-Murr-Kreis: Rundbriefe Nr. 173-174 (Aug/Sep 2024): .

Nordbaden: Rundbrief Nr. 97 (Sommerhalbjahr 2024): .

Viel Spaß beim Schmökern!

 

26.10.2024

57. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz (AGW)

Wanderfalke Christoph JanschWanderfalke | © Christoph Jansch

Am Sonntag, 10. November 2024, findet im Stuttgarter Naturkundemuseum am Löwentor die 57. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz Baden-Württemberg (AGW) statt.

Das Tagungsprogramm mit weiteren Informationen finden Sie auf der Homepage der AGW:

Die AGW lädt alle Interessierten herzlich ein!
 

 

13.09.2024

SB52

Neue Ornithologische Sammelberichte

Kürzlich erschienen folgende vogelkundliche Sammelberichte:

Rems-Murr-Kreis: Rundbriefe Nr. 169-172 (April bis Juli 2024): .

Region Neckar-Alb: Sammelbericht Nr. 53 (1. Halbjahr 2024): .

Deutschland: Auswertung zum Frühjahrszug 2024 in Der Falke: .

Viel Spaß beim Schmökern!

 

18.05.2024

SB52

Brutbestandserfassung Kormoran - Bericht 2022

Seit 2011 erfasst die OGBW, z. T. im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) sowie in Abstimmung mit den Fischereibehörden und -verbänden, landesweit die Brutbestände des Kormorans. Weitere Informationen zum Monitoring und Berichte aus vergangenen Jahren sind hier    bereitgestellt.

Nun liegt auch der Bericht zum Erfassungsjahr 2022 als PDF-Dokument vor: .

17.05.2024

SB52

Neue Ornithologische Sammelberichte

Kürzlich erschienen folgende vogelkundliche Sammelberichte:

Rems-Murr-Kreis: Rundbriefe Nr. 168 (März 2024): .

Region Neckar-Alb: Sammelbericht Nr. 52 (2. Halbjahr 2023): .

Nordbaden: Rundbrief Nr. 96 (Winterhalbjahr 2023/24): .

Viel Spaß beim Schmökern!

 

02.10.2023

Wolfgang Dornberger erhält den "Hans-Löhrl-Preis 2023" der DO-G

Ehrung W. Dornberger

Im Rahmen der 156. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (D-OG) in Augsburg erhielt Wolfgang Dornberger am 21.09.2023 den Hans-Löhrl-Preis 2023. Die Ehrung wurde ihm zuteil für seine fast 50 Jahre laufende Langzeituntersuchung zur Biologie und Bestandsentwicklung der Goldammer, die er mit klassischen feldornithologischen Methoden durchgeführt hat. In der Publikation "Dornberger, W. (2019): Biologie der Goldammer in Hohenlohe-Franken. Ornithol. Anzeiger 57: 198-227" hat er die Ergebnisse zusammengefasst.

Die OGBW gratuliert Wolfgang Dornberger herzlich zu dieser Auszeichnung. Er ist seit der Gründung der OGBW im Jahr 2005 Mitglied und im Beirat.

23.02.2023

Dr. Hans-Günther Bauer zum Ehrenmitglied der OGBW gewählt

Dr. Hans-Günther Bauer
© Dr. Hans-Günther Bauer

In dankbarer Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die Avifaunistik und die Entwicklung der OGBW hat die 19. Mitgliederversammlung der Ornithologischen Gesellschaft Baden- Württemberg Dr. Hans-Günther Bauer zum Ehrenmitglied gewählt. Seit ihrer Gründung hat sich Dr. Hans-Günther Bauer in herausragender Weise in der OGBW engagiert. So brachte er nach dem Tod von Dr. Jochen Hölzinger das große Grundlagenwerk der „Avifauna Baden-Württembergs“ zum erfolgreichen Abschluss und moderierte den Übergang des Avifauna-Archivs an die OGBW. Er war maßgeblich beteiligt an der Erstellung der jüngsten Fassungen der Roten Listen und der Organisation und Auswertung der landesweiten Wasservogelzählungen. Darüber hinaus hat er mit seiner großen Erfahrung viel zur guten Entwicklung der OGBW beigetragen. Die Mitgliederversammlung dankte ihm sein jahrzehntelanges, besonderes Engagement mit anhaltendem Applaus

 

04.12.2022

PECBMS Update 2022: Bestände schrumpfen weiter

Goldammer
Goldammer

Der European Bird Census Council (EBCC) ermittelt in Zusammenarbeit mit BirdLife International im Rahmen des Pan-European Common Bird Monitoring Scheme (PECBMS) 2022 die Bestandstrends der häufigen Brutvögel Europas anhand der gesammelten Daten aus den nationalen Monitoring-Programmen 30 europäischer Länder. Der aktuelle Bericht 2022 zeigt, wie sich der Abwärtstrend der Bestände weiter fortsetzt. So hat im Untersuchungszeitraum 1980-2021 der gesamte Bestand der 168 in Europa heimischen Arten im Schnitt um 10 % abgenommen.

Trend Goldammer
Bestandsentwicklung Goldammer

Bei Waldvögeln ist eine Abnahme um 19% festzustellen, wobei sich seit einigen Jahren teilweise Bestandserholungen zeigen. Noch dramatischer sieht es bei den Agrarvögeln aus, die weiterhin stark in ihren Beständen schwinden und seit 1980 sogar um 60 % in ihrem Bestand reduziert worden sind. Wenn Sie selbst die Bestandstrends zu einzelnen Arten in Europa nachschauen wollen, finden Sie die Auswertungen des PECMBS unter https://pecbms.info/trends-and-indicators/species-trends/. Informationen über die Bestandsentwicklungen der häufigen Brutvogelarten in Deutschland können Sie sich im Informationssystem des DDA (https://www.dda-web.de/voegel), Entwicklungen in Baden-Württemberg auf unserer Webseite unter der Rubrik "Vögel" entnehmen (https://www.ogbw.de/voegel).

 

22.10.2022

Zusatzinformationsleiste aktualisiert

OGBW
Screenshot Zusatzinformationsleiste

Wir haben unsere Zusatzinformationsleiste, die zu jeder Art bei den Arten-Porträts zu finden sind, aktualisiert und ergänzt. Im Bereich "Vögel der Schweiz" der Vogelwarte Sempach/ CH finden Sie ausführliche Informationen zur jeweiligen Vogelart. Im neuen eurasisch-afrikanischen Vogelzugatlas sind Daten zu zeitlichen und räumlichen Bewegungen der Vogelart auf den (eurasisch-afrikanischen) Zugrouten zu finden. Das Eurobirdportal zeigt das zeitlich-räumliche Verbreitungsmuster der Vogelart in dynamischer Ansicht. Im "The European Breeding Bird Atlas" finden Sie aktuelle Informationen zur Brutverbreitung der Vogelart. xeno-canto stellt einen riesigen Fundus an Vogelstimmen zur Verfügung. Nach externem Vorhandensein der entsprechende Informationen wird aktuell bei jeder Art verlinkt.

Zum Infosystem "Vögel Baden-Württembergs":

 

11.10.2022

Neue Rote Liste der Brutvögel Baden-Württembergs

rl 7 Fassung 2022 Titel
© LUBW

Am 6. Oktober wurde von der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) die 7. Fassung der Roten Liste der Brutvögel Baden-Württembergs veröffentlicht.

Wie zu erwarten war, hat sich die Situation der heimischen Brutvogelarten gegenüber der 6. Fassung insgesamt weiter verschlechtert. Neben einer wachsenden Zahl ausgestorbener Arten – jüngst gehören hierzu jetzt auch Flußuferläufer, Haselhuhn und Raubwürger – hat sich die Situation insbesondere bei den Offenlandarten und hier speziell bei charakteristischen Feldvögeln weiter verschlechtert. Dabei hatten viele dieser Arten bereits die höchste Gefährdungskategorie erreicht und haben nunmehr kritische Bestandsgrößen erreicht. Besonders besorgniserregend ist, dass sich die Bestände etlicher Arten auch in den Vogelschutzgebieten im freien Fall befinden oder dort sogar schon verschwunden sind. Aber es gibt auch positive Beispiele wie den Weißstorch, der dank jahrzehntelanger Schutzanstrengungen jetzt erstmals aus der Roten Liste entlassen werden konnte.

Die Rote Liste (PDF) kann hier oder auf der Homepage der LUBW als barrierefreie Version heruntergeladen werden, eine Druckversion wird in wenigen Wochen verfügbar sein. Das Rote Liste Gremium möchte sich an dieser Stelle bei allen Mitarbeitenden und aktiven OrnithologInnen im Land bedanken. Die Vorarbeiten für die 8. Fassung über den Berichtszeitraum 2017-2022 haben bereits begonnen.

 

12.09.2022

Phänologie der Greife und Falken in Baden-Württemberg

Merlin H. Hildebrand
Merlin | © Hartmut Hildebrand

In unserem Bereich 'Phänologie der Vögel Baden-Württembergs' finden Sie nun auch die Informationen zum jahreszeitlichen Auftreten von 12 Greifvogelarten (Fischadler, Wespenbussard, Schlangenadler, Kornweihe, Wiesenweihe, Rohrweihe, Habicht, Sperber, Rotmilan, Schwarzmilan, Raufußbussard, Mäusebussard) und 5 Falkenarten (Merlin, Rotfußfalke, Baumfalke, Wanderfalke, Turmfalke).

Zum Phänologiebereich:

 

 

04.07.2022

Eurasian-African Bird Migration Atlas erschienen

Bird Migration Atlas
Quelle: migrationatlas.org

Seit Mai dieses Jahres ist der Eurasian-African Bird Migration Atlas online unter https://migrationatlas.org verfügbar. Die Erarbeitung dieses Atlasses stellt einen besonderen Höhepunkt der jahrzehntelangen Zusammenarbeit der europäischen Beringungszentralen dar. Rund 25 Millionen Datensätze der EURING-Datenbank (Stand: Ende 2019) wurden für die Auswertungen verwendet. Dieser Atlas ist nicht zuletzt auch das Ergebnis der jahrzehntelangen ehrenamtlichen Tätigkeit von Beringern, Beobachtern und Findern, die Vögel beringt und Wiederfunde gemeldet haben.

Der Atlas ist kein endgültiges, abgeschlossenes Werk – geplant ist vielmehr, ihn in gewissen Zeitabständen mit entsprechenden neuen Daten zu ergänzen und zu aktualisieren. Der Atlas zeigt nicht nur vielfältige Erkenntnisse über die Vögel, sondern auch noch bestehende Lücken und offene Fragen.

 

26.03.2022

Eckpunktepapier für ein Bodenbrüterprogramm

Braunkehlchen. Bildquelle: J. EinsteinBraunkehlchen | © J. Einstein

Feld- und Wiesenbrüter zählen zu den am stärksten gefährdeten Vogelarten in Baden-Württemberg. Ein erheblicher Anteil der vorkommenden Offenlandarten ist landesweit vom Aussterben bedroht und es gibt kaum noch überlebensfähige Restvorkommen. Eine umfangreiche Wiederausdehnung der Vorkommen ist für die langfristige Sicherung der Arten zwingend erforderlich.

Im Koalitionsvertrag hatten Grün-Schwarz ein Bodenbrüterprogramm angekündigt. In einer breiten Allianz für die Bodenbrüter fordert der NABU gemeinsam mit dem Landesjagdverband (LJV), dem Landkreistag Baden-Württemberg und der Ornithologischen Gesellschaft (OGBW) die Landesregierung zum Handeln auf. In einem Eckpunktepapier beschreiben die vier Verbände die schwierige Situation der bodenbrütenden Agrarvögel sowie Maßnahmen und Kosten für ihren Schutz.

12.03.2022

Rotmilan gegen Windkraft - Das Märchen vom bedrohten Greifvogel

Im ZDF Frontal Beitrag „Rotmilan gegen Windkraft - Das Märchen vom bedrohten Greifvogel“ vom 22.02.22 wurden vor dem Hintergrund des Konfliktfelds Artenschutz und Windenergieausbau in Deutschland Angaben zu den Todesursachen des Rotmilans gemacht. Die zentrale Aussage des TV-Berichts, dass Windenergieanlagen  keine relevante Rolle als Gefährdungsfaktor für den Rotmilan spielen, widerspricht dem Stand der wissenschaftlichen Forschung und lässt sich aus denvorliegenden "vorläufigen" Ergebnissen aus dem Eurokite-Projekt nicht ableiten. Tatsächlich stellen Kollisionen mit WEA nachgewiesenermaßen eine erhebliche Todesursache für Rotmilane in Deutschland dar. Dies geht aus einer Stellungnahme von Rotmilan-Expertinnen und Experten hervor, auf die wir Sie hinweisen möchten.

 2022_stellungnahme_fachgruppe_rotmilan_todesursachen_wea.pdf

Rotmilan c Manuel Dangel
Rotmilan I © Manuel Dangel

 

04.03.2022

Aufruf der DO-G bezüglich des Ukraine Kriegs

Liebe DO-G Mitglieder, liebe Vogelkundler und Vogelkundlerinnen,

angesichts des Krieges gegen die Ukraine und der Tatsache, dass unter den betroffenen Menschen vor Ort auch einige, oft uns gut bekannte und mit manchen von uns beruflich und freundschaftlich verbundene Ornithologinnen und Ornithologen und ihre Familien sind, ergeht hier ein Aufruf unseres Präsidenten Dr. Wolfgang Fiedler (Auszug):

"Die letzten Tage erreichten uns Hilferufe von ukrainischen Vogelkundlern, die Unterstützung und Sicherheit für ihre Familie im Ausland suchen. Uns erreichen auch verzweifelte und sehr mutige Statements von russischen und belarussischen Kollegen und Kolleginnen, die den Überfall auf die Ukraine ablehnen und sich dagegen positionieren. Zugleich kamen Anregungen und Angebote von Menschen, die gerne Hilfe leisten würden.

18.07.2021

Neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands erschienen

Rote Liste Brutvoegel
© DRV / NABU

Das Nationale Gremium Rote Liste Vögel hat die sechste Fassung der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands vorgelegt. 43 Prozent der 259 regelmäßig in Deutschland brütenden heimischen Vogelarten mussten in die neue Rote Liste aufgenommen werden, inklusive der in Deutschland ausgestorbenen Brutvogelarten. Somit steht annähernd jede zweite Brutvogelart auf der neuen Roten Liste und ist somit bedroht.

Vor allem in der höchsten Gefährdungskategorie ‚Vom Aussterben bedroht‘ kam es zu einem deutlichen Anstieg. Hier nahm die Artenzahl um über zehn Prozent gegenüber der vorherigen Fassung von 2015 zu, um Arten wie Raubwürger oder Knäkente. Damit sind nun 33 oder knapp 13 Prozent der deutschen Brutvogelarten vom Aussterben bedroht. Hierunter fallen auch Arten, die im besonderen Fokus des Artenschutzes stehen, wie Uferschnepfe, Großtrappe oder Auerhuhn.

Die Rote Liste der Brutvögel Deutschlands ist erschienen in den „Berichten zum Vogelschutz" 57 (2020): 13 — 112. Erhältlich beim LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern), Eisvogelweg 1, 91161 Hilpoltstein, bzv@lbv.de.

08.05.2021

Rekordverdächtige Rotmilane: Ergebnisse der winterlichen Schlafplatzzählung 2021

dda
© dda

Am ersten Januarwochenende wurden auch in diesem Jahr wieder europaweit Rotmilane in ihren Überwinterungsgebieten erfasst. Auch in Deutschland haben am 9. und 10. Januar ehrenamtliche Kartierer*innen bekannte Schlafgebiete abgesucht und die Sammelplätze der Milane in den Abendstunden gezählt. Dabei wurden zahlreiche neue und bislang unbekannte Schlafplätze entdeckt und gleich mehrere Rekorde aufgestellt.

Während Rotmilane sich in den Sommermonaten eher territorial in ihren Brutrevieren aufhalten, sammeln sie sich in den Herbst- und Wintermonaten um gemeinsam zu nächtigen. Viele solcher Schlafplätze bestehen über mehrere Jahre und locken dutzende Individuen an.

07.05.2021

OJH 37 2021

Band 37 der Jahreshefte erschienen

Der Jahrgang 2021 (Band 37) der Ornithologischen Jahreshefte für Baden-Württemberg ist erschienen. Der Band enthält 10 Originalbeiträge, die eine Vielzahl von Themen abdecken. Behandelt werden unter anderem das massierte Auftreten von Bergfinken 2018/19 im Nordschwarzwald, die Bestandsentwicklung des Braunkehlchens in Baden-Württemberg, sowie lokale Bestandsentwicklungen von Rotmilan, Nilgans und Schilfrohrsänger. Zudem veröffentlicht die Avifaunistische Kommission Baden-Württemberg (AKBW) die Übersicht über Meldungen seltener Vogelarten in den Jahren 2017 und 2018.

Die Zusammenfassungen aller Beiträge stehen auf der OGBW-Website frei zur Verfügung, vom Jahresbericht der AKBW auch der Volltext   .

In diesem Zuge wurden auch die kompletten Volltexte der Jahrgänge 32 und 33 (2016 und 2017) der Jahreshefte freigeschaltet. Auch auf diese können Sie nun zugreifen.

 

21.04.2021

"Die Vögel Baden-Württembergs - Nicht-Singvögel 1.3" erschienen

Avifauna Greifvögel© ULMER Verlag | www.ulmer.de

Den Abschluss des Grundlagenwerks zu den Vögeln Baden-Württembergs bilden die charismatischen Greifvögel und Falken. Detailliert in Steckbriefen beschrieben werden die Verbreitung, das Vorkommen zur Brut- und Zugzeit oder im Winter, die Häufigkeit und Bestandsentwicklung sowie Ökologie, Gefährdung und Schutz aller 44 nachgewiesenen Arten. Für einige wie den Wanderfalken oder den Rotmilan trägt das Land eine hohe nationale oder internationale Verantwortung. Andere wie Steinadler, Würgfalke oder Gänsegeier traten früher als Brutvögel auf; heute ausgerottet, werden sie aus historischen Berichten lebendig.

Informationen zum Buch beim ULMER Verlag

Leseprobe

11.04.2021

Sütterlin-Kundige(r) gesucht

Walther Bacmeister
Walther Bacmeister

Walther Bacmeister (1873 - 1966) war einer der bedeutendsten Ornithologen Baden-Württembergs. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat er eine umfangreiche Materialsammlung zur Vogelwelt Württembergs erstellt. Die Sammlung ist eine wichtige Quelle für die Kenntnis der Vogelwelt in unserem Bundesland. Bacmeister verfasste dieses Manuskript in Sütterlin. Für die meisten Menschen ist diese Schrift heute nicht mehr lesbar.

Wir suchen nun Menschen, die in der Lage sind, dieses alte Manuskript oder Abschnitte zu einzelnen Vogelarten in die heute gebräuchliche lateinische Schreibschrift oder elektronisch auf einen Computer zu transkribieren. Technische Hilfsmittel können wir bereitstellen.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen oder jemanden kennen, der sich dieser verdienstvollen Aufgabe widmen möchte, melden Sie sich bitte bei:

Wilfried Schmid, Thomas-Mann-Weg 3, 73240 Wendlingen, Tel. 07024-51267 oder 01520-6412000, E-Mail: oder Jost Einstein .

Wir freuen uns über jede Unterstützung. Leseprobe (bitte klicken):

26.03.2021

Schwarzmilan Jochen Dehner
Schwarzstorch | © Rudi Dehner

"Hinweise zur Erfassung und Bewertung von Vogelvorkommen bei der Genehmigung von Windenergieanlagen"

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und die LUBW haben neue "Hinweise zur Erfassung und Bewertung von Vogelvorkommen bei der Genehmigung von Windenergieanlagen" veröffentlicht.

Nach der Veröffentlichung der Hinweise hat die OGBW als ornithologischer Fachverband eine Stellungnahme erarbeitet, die dem Umweltministerium und der LUBW zuging. Aus Gründen der Arbeitskapazität war es leider nicht möglich, die Hinweise einer vollumfänglichen Prüfung zu unterziehen. Insofern war nur eine exemplarische Bearbeitung der in dem Papier enthaltenen Aussagen zum Schwarzstorch möglich.

12.03.2021

Monitoring seltener Brutvogelarten (MsB) – Aufruf zur Mitarbeit

Heidelerche - Nils Agster
Heidelerche | © Nils Agster

In Baden-Württemberg gibt es zahlreiche Brutvogelarten, die über das Monitoring häufiger Brutvögel (MhB) nicht oder nur in geringem Umfang erfasst werden können. Es handelt sich z.B. um Koloniebrüter oder um seltene oder mittelhäufige Arten mit spezifischen Lebenraumansprüchen. Die OGBW hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Monitoring seltener Brutvogelarten (MsB) in Baden-Württemberg in Kooperation mit der Staatlichen Vogelschutzwarte der LUBW zu etablieren. Ziel ist es, belastbare Daten zur mittel- bis langfristigen Bestandsentwicklung der Arten zu gewinnen, die z.B. für die Berechnung von Bestandstrends, für die Erstellung der Roten Listen oder für nationale Berichtspflichten benötigt werden.

08.03.2021

AKBW
© AKBW

Aktueller Umlauf der AKBW

Der aktuelle Umlauf (Juli 2020) der Avifaunistischen Kommission Baden-Württemberg ist nun online einsehbar:  .

 

29.12.2020

Forschungsförderung der OGBW

OGBW
© OGBW

Die Ornithologische Gesellschaft Baden-Württemberg e. V. (OGBW) kann zeitlich begrenzte, in sich abgeschlossene ornithologische Forschungsvorhaben ihrer Mitglieder mit finanziellen Beihilfen fördern. Mit der Forschungsförderung beabsichtigt die OGBW, die ornithologische Freilandforschung in Baden-Württemberg zu fördern und zu entwickeln. Ab Februar 2020 können Anträge auf Förderung entsprechender ornithologische Freilandforschungen eingereicht werden.

Weitere Informationen .
Download der Grundsätze und Richtlinien der Forschungsförderung der OGBW als pdf

05.12.2020

Fressen oder flüchten - Das Leben der Pfeifente


Pfeifenten | © Dr. Hendrik Brunckhorst

Während der Brutbestand in Deutschland aktuell ca. 20-35 Brutpaare beträgt, wird der Winterbestand auf ungefähr 140.000 Vögel beziffert. Das geschätzte Maximum während des Herbstzuges liegt sogar bei etwa 270.000 Individuen.
Die Pfeifente ist die kleinste aller grasfressenden Vogelarten, was sie energetisch enorm fordert. Um nicht zu verhungern, muss die dem Jagdrecht unterstehende Art täglich 14-17 Stunden lang fressen. Dabei frisst sie täglich die Hälfte ihres Körpergewichts, ca. 350 g.
Diese und weitere interessante Informationen zur Ökologie und Energetik der Pfeifente finden Sie in dem sehenswerten Video-Clip von Dr. Hendrik Brunckhorst (11:24 Minuten):

www.mywigeon.info (Ökologie und Energetik der Pfeifente, Internetseite von Dr. Hendrik Brunckhorst)

Phänologie der Pfeifente in BW

28.11.2020

Ornithologische Schnellmitteilungen (1984-2014)


Cover dreier Ausgaben der Ornithologischen Schnellmitteilungen

Aufbauend auf den seit 1968 in Baden-Württemberg verschickten Informationsbriefen erschienen im Zeitraum von 1984-2014 insgesamt 104 Neue Folgen der "Ornithologischen Schnellmitteilungen für Baden-Württemberg". Die zitierfähige Veröffentlichung enthielt unter anderem aktuelle Vogelbeobachtungen, Hinweise auf sich ankündigende Invasionen und Aufrufe zu Erfassungsprogrammen.

Hier finden Sie (fast) alle Folgen zum Download

 

10.11.2020

Videomitschnitte des 2. Braunkehlchen-Symposiums des LBV

Für das in einer Online-Konferenz stattgefundene 2. Braunkehlchen-Symposium des LBV am 04./05.11.2020 sind Aufzeichnungen verfügbar.

Aufzeichnung Tag 1 (04.11.2020):

Aufzeichnung Tag 2 (05.11.2020):

 

20.10.2020

Bericht über den Zustand der Natur in der EU veröffentlicht


Cover Bericht zum Zustand der Natur in der EU | © EEA

Die Europäische Umweltagentur EEA hat gemeinsam mit der Europäischen Kommission den neuen Bericht über den Zustand der Natur in der EU veröffentlicht, der die Entscheidungsfindung und Politikgestaltung in den nächsten Jahren unterstützen soll. Der Bericht enthält Analysen und Erkenntnisse auf Grundlage der im Rahmen der Vogelschutz- und FFH-Richtlinie gemeldeten Informationen und beschreibt den Zustand der Natur in der EU zwischen 2013 und 2018. Dazu gehören der Erhaltungszustand von Lebensräumen und Tierarten sowie Gefährdungsursachen. Erfolge und Mängel der derzeitigen Naturschutzmaßnahmen werden hervorgehoben.

Report State of nature in the EU

 

29.07.2020

Vögel in Deutschland - Übersichten zur Bestandssituation


© dda

Zum zehnten Mal präsentiert Vögel in Deutschland eine komprimierte Zusammenfassung aktueller Entwicklungen in der heimischen Vogelwelt. Im Fokus stehen umfangreiche, aktuelle Daten zu Populationsgrößen und Bestandstrends aller in Deutschland brütender Vogelarten und der meisten rastenden Wasservogelarten. Diese wurden vor dem Hintergrund der Umsetzung der Vogelschutzrichtlinie zusammengestellt und im Oktober 2019 an die EU-Kommission berichtet. Detaillierte Auswertungen illustrieren Veränderungen der Vogelbestände seit Veröffentlichung der letzten zusammenfassenden Übersichten 2013 und 2014. Tabellarische Verzeichnisse ermöglichen einen schnellen Überblick für alle behandelten Arten.

Das Heft zum Download als pdf:

Mitglieder können die Druckversion unter Angabe des Heftes kostenfrei bei Mathias Kramer bestellen.

 

29.07.2020

Vögel in Deutschland - Erfassung von Brutvögeln


© dda

Zum elften Mal präsentiert Vögel in Deutschland eine komprimierte Zusammenfassung aktueller Entwicklungen in der heimischen Vogelwelt. Schwerpunkt sind die Erfassung von Brutvögeln und die Möglichkeiten, selber zu ihrer Erfassung beizutragen, sei es über die qualifizierte Meldung von Beobachtungen oder die Teilnahme am Brutvogelmonitoring. 20.000 Menschen haben sich in den vergangenen Jahren in der ein oder anderen Form beteiligt. In dieser Ausgabe werden die Monitoringprogramme, ihre Möglichkeiten sowie die Erwartungen an die Fachkenntnisse der Beobachter detailliert beschrieben.

Das Heft zum Download als pdf:

Mitglieder können die Druckversion unter Angabe des Heftes kostenfrei bei Mathias Kramer bestellen.

 

14.01.2016

Vogelkunde-Kurs 2016

für Einsteiger und Fortgeschrittene

ORNI-SCHULE

Gerne verweisen wir auf den Vogelkunde-Kurs 2016 der ORNI Schule. Der Kurs verknüpft die Theorie mit der Praxis. Neben dem Beobachten und dem Erleben der Vögel im Gelände, werden auch Kenntnisse zum Erkennen, Bestimmen und Beobachten der Vögel vermittelt.

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Anmeldung

03.01.2016

Workshop: DNA-Analysen in der Vogelkunde

Die DO-G Fachgruppe DNA-Analytik trifft sich vom 18. bis 20. März 2016 in Heidelberg zu einem Workshop. Themen werden die Genomik und Transkriptomik in der Ornithologie sowie DNA-Marker für phylogeographische Analysen sein. Zur Phylogeographie wird die Benutzung gängiger Auswerteprogramme auch praktisch geübt.

Der Workshop findet am Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Universität Heidelberg statt, beginnt am 18. März um 14 Uhr und endet am 20. März gegen 15 Uhr.

Anmeldung: Bis 29. Februar 2016 bei Petra Fellhauer
Vortrags-Anmeldung: Direkt bei Prof. Dr. Michael Wink .

 

23.12.2015

Zwergdrossel: Erstnachweis in BW

Zwergdrossel Markgröningen31Okt2015 VogelschutzzentrumMössingen
© Vogelschutzzentrum Mössingen

Rechtzeitig zu den Feiertagen wird einem vogelkundlichen Sensationsfund aus Baden-Württemberg noch verspätete öffentliche Aufmerksamkeit zuteil: Der erste Nachweis einer nordamerikanischen Zwergdrossel in Deutschland seit über 100 Jahren wird heute in einer ausführlichen Pressemitteilung gewürdigt: .

Die Entdeckung des Winzlings war dabei ein großer Zufall: Den bereits Ende Oktober 2015 von einer Hauskatze in Markgröningen LB gefangenen Singvogel brachten die Besitzer aufgrund seiner Verletzungen ins NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen. Den noch während der Fahrt verstorbenen Vogel konnten die Mössinger Experten zweifelsfrei als die erste jemals in Baden-Württemberg registrierte Zwergdrossel bestimmen. Die Avifaunistische Kommission (AKBW) widmet sich nun einer Einordnung des Fundes.

Nach dem deutschen Erstnachweis eines Bulwersturmvogels im Ostalbkreis im Juli 2015 ist dies bereits der zweite Nachweis einer vergleichbaren Rarität aus Baden-Württemberg in diesem Jahr. Erstaunlich auch, dass nur wenige Tage später ein ähnlicher Fund in Hamburg gelang. Hier lieferte eine Katze ihren erstaunten Besitzern eine fast ebenso selten festgestellte Weißbrauendrossel.

 

24.12.2015

Frohe Feiertage!

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© Nils Agster

Die OGBW schaut auf ein arbeits- und ereignisreiches Jahr zurück. Dank der Unterstützung durch unsere Mitglieder und die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter konnten zahlreiche zukunftsweisende Projekte in Angriff genommen und umgesetzt werden.

Für die engagierte Mitarbeit im ausklingenden Jahr 2015 möchten wir uns bei allen Aktiven der OGBW von ganzem Herzen bedanken!

Ihnen und Euch allen wünschen wir Frohe Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in ein gesundes und vogelkundlich ereignisreiches Jahr 2016!


Ihr Vorstand und Beirat der OGBW

 

 

13.12.2015

Tagung Spechte im Vierländereck

Fachgruppe Spechte

Die Fachgruppe Spechte der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) tagt am Wochenende vom 1. - 3. April 2016 im Saarland. Mitveranstalter ist der Ornithologische Beobachterring Saar (OBS).
Weitere Informationen wie etwa Kosten und Anfahrt:
www.fachgruppe-spechte.de
Anmeldung zur Tagung bei: Barbara Froehlich-Schmitt
natur-text@online.de